Pelletieranlage - Regionalbauernverband Kurhessen e. V.

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Pelletieranlage

Bildergalerie > 2013

Mobile Pelletieranlage im Schwalm-Eder-Kreis

Der Maschinenring und der Kreisbauernverband Schwalm-Eder erprobten am Mittwoch, 29. Mai
2013 die Pelletierung von Stroh, Heu und Co auf dem Gelände der Kompostanlage in Homberg (Efze).

Der Maschinenring Schwalm-Eder e. V. und der Kreisbauernverband Schwalm-Eder e. V. luden am Mittwoch, den 29.05
.2013 zur ersten praktischen Vorführung einer mobilen Pelletieranlage im Schwalm-Eder-Kreis ein. Für alle Interessierten bestand von 10.00-14.00 Uhr auf der Kompostanlage in Homberg (Efze) die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in die technische Umsetzung der Kompaktierung und die Verwertung von landwirtschaftlichen Bioreststoffen zu informieren. Am Vortag bestand zudem für die Landwirte die Möglichkeit betriebsindividuelles Material anzuliefern und in der mobilen Pelletieranlage der Firma PCM Green Energy GmbH & Co. KG mit Sitz in Wehrda/Haunetal zu handlichen  Pellets verarbeiten zu lassen, um schließlich die Nutzung im eigenen Betrieb zu erproben.
Zum Einsatz kam dafür die mobile Pelletieranlage MPA 1000 duo, welche an beiden Tagen Weizen-, Gersten- , Rapsstroh sowie Heu aus verschiedenen ldw. Betrieben zu Pellets kompaktierte und in Big Bags abfüllte. Die Form des zu verarbeitenden Strohs spielte dabei keine Rolle. Die Inputaufnahme der MPA 1000 duo wird sowohl Rundballen, Quaderballen sowie losem Stroh gerecht. Nach grober Zerkleinerung der eingehenden Biomasse wird das Material durch zwei aufeinanderfolgenden Hammermühlen vermahlen und schließlich mit einem Druck von 600 bar verpresst. Die Presstemperatur beträgt dabei 90 °C und sorgt, laut Hersteller, für keimfreie und hygienische Pellets. Nach Kühlung und Entstaubung folgt der Austrag der fertigen Pellets über ein Förderband. Angetrieben wird der gesamte Prozess durch ein 260 KW starkes Dieselaggregat.
In Abhängig von Ausgangsmaterial und Pelletdurchmesser (6-12 mm) konnten so 1-1,2 t/Std zu Pellets verarbeitet werden. Die Kosten für den Pelletierprozess belaufen sich laut PCM auf ca. 120,- €/t. Mögliche Nutzungsformen der Pellets ergeben sich neben der Verwendung als Tierfutter bei der Einstreu in der Geflügel-, Pferde- oder Rindviehhaltung sowie als Energieträger zur Wärmerzeugung.
Hintergrundwissen zu der Nutzung von ldw. Biomassereststoffen lieferte Frau Dr. Buhse vom Zweckverband Knüllgebiet, welcher ebenso mit einem Stand am Veranstaltungstag vor Ort vertreten war.

 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü