Archiv2 - Regionalbauernverband Kurhessen e. V.

Direkt zum Seiteninhalt

Archiv2

Info > Archiv

Aktuelles aus unserer Verbandsarbeit

Antibiotika-Reduktionsplan bis 31. Juli vorlegen

Tierhalter, bei denen die Therapiehäufigkeit beim staatlichen Antibiotika-Monitoring im zweiten Halbjahr 2014 über der Kennzahl 2 liegt, müssen auf der Grundlage einer tierärztlichen Beratung bis zum 31. Juli 2015 einen schriftlichen Maßnahmenplan zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes erstellen und diesen der zuständigen Überwachungsbehörde vorlegen.

Die Behörde prüft den Plan und kann ggf. Änderungen oder weitere Maßnahmen (z.B. bei der Hygiene, Gesundheitsvorsorge) anordnen. Sofern der Tierhalter die Maßnahmen des Reduktionplanes nicht innerhalb eines halben Jahres umsetzen kann, muss zusätzlich ein
Zeitplan erstellt werden.

Zwischenfruchtanbau (ÖVF) seit dem 16.07 möglich

Achtung: Änderungen der Feldschläge rechtzeitig der Behörde anzeigen.  

Die Aussaat von Zwischenfrüchten, die im Rahmen des GA 2015 als ÖVF erklärt wurden, ist in dem Zeitfenster vom 16.07. bis 01.10.2015 vorzunehmen. Nach Ernte der Vorkultur dürfen hierzu weder chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, mineralische Stickstoffdüngemittel noch Klärschlamm eingesetzt werden. Die Ausbringung von organischen Wirtschaftsdüngern ist hingegen zulässig. Als Saatgut ist eine Kulturartenmischung mit mindestens zwei Arten zu verwenden (s. Anhang). Dabei darf keine der Arten einen höheren Anteil als 60 % der Samen in der Mischung haben.
Nach derzeitigen Stand dürfen die Flächen im Antragsjahr ausschließlich durch eine Beweidung mit Schafen oder Ziegen genutzt werden. Ein Mulchen oder Walzen ist zulässig. Der Bewuchs muss bis zum 15. Februar des folgenden Kalenderjahres auf der Fläche verbleiben.
Nach aktuellen Informationen der WI-Bank ist ein Wechsel von im Gemeinsamen Antrag 2015 für Zwischenfruchtanbau angegebenen Flächen möglich. Diese sind dem Fachbereich Landwirtschaft der  Kreisverwaltung rechtzeitig, spätestens bis zur Aussaat, schriftlich anzuzeigen. Geringfüge Änderungen des ursprünglich angegebenen Anbauumfanges sind zulässig, solange die Greeningverpflichtung von 5 %-ÖVF nicht unterschritten wird.
Bei Rückfragen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner in den Geschäftsstellen gern zur Verfügung.

Musterformulare zur Änderungsanzeige:
Schwalm-Eder-Kreis      Hofgeismar

Liste Zulässige Arten


Anbau von Erbsen, Ackerbohnen, Sojabohnen, Lupinen auf ökologischen Vorrangflächen

Laut EU-Vorschrift müssen die vorgenannten Leguminosen im Antragsjahr mindestens vom 15. Mai bis zum 15. August auf der Fläche stehen.

Bei geplanter Ernte vor dem vor dem 15. August darf die Ernte vor dem 15. August erfolgen, wenn der Betriebsinhaber die Ernte spätestens 3 Tage vor deren Beginn der Landesstelle anzeigt.
Wenn sie die Leguminosen auf Ihren ökologischen Vorrangflächen vor dem 15. August ernten, sollten Sie deshalb unbedingt dies per Fax, Mail oder Brief beim „Landwirtschaftsamt" in Fritzlar / Hofgeismar schriftlich melden.


Energieaudit nach Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

In den vergangenen Tagen und Wochen sind einige Landwirte, Biogasanlagenbetreiber und Photovoltaikanlagenbetreiber vom verschiedenen Firmen angeschrieben worden mit der Aufforderung bis zum 05.12.2015 ein Audit durchführen zu lassen, soweit man im Gesetz dazu verpflichtet wird.
Nach dem EDL-G, welches am 12.04.2015 in Kraft getreten ist, sind kleine und mittlere Unternehmen von der Audit-Pflicht befreit. Kleine und mittlere Unternehmen im Sinne des EU-Rechtes sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern oder 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder 43 Millionen Euro Jahresbilanzsumme.
Damit entfällt die Auditpflicht für die meisten unserer Betriebe.

Zehn Vorschläge zur Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik
Sieben europäische Bauernpräsidenten und -präsidentinnen wenden sich an Kommissar Hogan

(DBV) Sieben europäische Präsidentinnen und Präsidenten europäischer Bauernverbände aus den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland sowie aus England und Wales haben EU-Agrarkommissar Phil Hogan eine Liste mit zehn besonders wichtigen Vorschlägen zur Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik übermittelt. Für Deutschland hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Die Bauernpräsidenten und -präsidentinnen begrüßten die Absicht des EU-Agrarkommissars, die Vereinfachung den Landwirten zu Gute kommen zu lassen. „Wir zählen darauf, dass Sie die Agenda der Vereinfachung und der Fairness zu einem Ergebnis bringen. Ob es am Ende zu einem Erfolg wird, werden unsere Mitglieder, die Landwirte, entscheiden. Der Beweis wird sein, ob die Landwirte im Jahre 2017 in der Rückschau sagen können, dass die Agrarpolitik etwas einfacher geworden ist als 2015", erklärten die sieben Vertreter der europäischen Bauernverbände.

Die Vorschlagsliste konzentriert sich auf die Vereinfachung der Greening-Anforderungen, der Kontrollen und Sanktionen sowie der Auszahlungsmodalitäten bei den EU-Direktzahlungen an die Landwirte. So wird die geltende Definition von Dauergrünland kritisiert und gefordert, dass Landwirte ihre Ackerfutterflächen auch dann weiter als Ackerfläche führen müssten, wenn diese länger als 5 Jahre durch Gras genutzt wurden. Die Anforderung, wonach bei den Zwischenfrüchten im Greening Saatmischungen gefordert werden, sollte entfallen. Außerdem sollte eine schnellstmögliche Auszahlung der EU-Direktzahlungen noch im Antragsjahr und sofort nach Abschluss der Kontrollen erfolgen.

Das Schreiben an EU-Agrarkommissar Hogan und die 10 gemeinsamen Vorschläge sind unter www.bauernverband.de/10-vereinfachung-gap verfügbar.

Quelle: Deutscher Bauernverband
Berlin, 16.7.2015

Die Fördergemeinschaft für Untersuchung, Forschung und Versuchswesen in Landwirtschaft und Umwelt e.V, Kassel, führt in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern einen

Feldtag zum Thema

"Die neue Düngeverordnung und Konsequenzen daraus für den landwirtschaftlichen Betrieb"

Betriebsgemeinschaft Grebenstein, Zehntscheune Grebenstein

durch. Gerne dürfen Sie die Einladung an andere Interessierte weitergeben.

Informationen finden Sie unter
Fördergemeinschaft für Untersuchung, Forschung und Versuchswesen
in Landwirtschaft und Umwelt e.V., Kassel
www.foerdergemeinschaft-kassel.de

zum Flyer....            Plakat A4 mit Programm...      

PRE-System: Entsorgung unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel startet im Sommer

Sammlung 2015 vom 16. Juli bis 30. November an 15 Standorten /

Termine und Orte jetzt im Internet

Auch in diesem Jahr finden wieder Sammlungen des Rücknahme-Systems PRE® (Pflanzenschutzmittel Rücknahme und Entsorgung) statt. In der Zeit vom 16. Juli bis 30. November 2015 werden an 15 Standorten in insgesamt sechs Sammelregionen im Bundesgebiet unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel und sonstige Chemikalien aus der Landwirtschaft zurückgenommen und sicher entsorgt. Sonstige Chemikalien sind zum Beispiel Reinigungsmittel, Öle oder Dünger, belastetes Saatgut, Beizen und Farben. Außerdem werden auch Spritzgerätefilter oder Spritzendüsen zurückgenommen.

Seit dem Start von PRE im Jahr 2013 wurden insgesamt 109 Tonnen unbrauchbarer Pflanzenschutzmittel umweltgerecht entsorgt. 750 Anlieferer nutzten die Aktion. In diesem Jahr werden erstmals an vier Standorten PRE-Sammlungen parallel mit der Rücknahme leerer Pflanzenschutz-Verpackungen an Sammelstellen des PAMIRA-Systems durchgeführt. Auf der Webseite
www.pre-service.de sind weitere Informationen zum PRE-System, die Sammelstellen und Termine 2015 sowie die Annahmebedingungen zu finden. Unter der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800 3086001 stehen Experten der Firma RIGK GmbH, Wiesbaden, die mit der Durchführung des Projekts betraut ist, für Fragen rund um Rücknahme und Entsorgung von unbrauchbaren Pflanzenschutzmitteln zur Verfügung (Mo - Fr, 9 - 17 Uhr).
Über die Schadstoffmobile an den PRE-Sammelstellen kann aus logistischen Gründen maximal eine Menge von 1 Tonne pro Anlieferer angenommen werden. Es kann aber selbstverständlich auch mehr als 1 Tonne über PRE entsorgt werden. Wer Bedarf hat, wendet sich dazu telefonisch an die Firma RIGK GmbH unter der kostenlosen Servicetelefonnummer 0800 3086001, um die Abholung und Entsorgung individuell zu vereinbaren. Über das Servicetelefon kann sich auch melden, wer Entsorgungsbedarf hat, aber keine PRE-Sammelstelle in der Nähe vorfindet.
Für die Rücknahme wird eine Gebühr von 2,85 Euro pro Kilogramm/Liter zuzüglich Mehrwertsteuer erhoben. Die Bezahlung erfolgt per Rechnung. Die Anlieferer müssen deshalb Daten zur Rechnungsstellung sowie einen Personalausweis an der Sammelstelle bereithalten. Sie erhalten als abfallrechtlichen Nachweis einen Original-Übernahmeschein. Die Chemikalien werden durch das PRE-System nach der Sammlung in dafür genehmigte Sonderabfall-Verbrennungsanlagen verbracht und entsorgt.
Die Termine in Hessen auf einen Blick
http://www.pre-service.de/sammelstellen-und-termine.html

Vor Branchenbuchbetrügern wird gewarnt

Derzeit werden gewerbetreibende Freiberufler und auch Landwirte per Fax zur Aufnahme in ein regionales Branchenbuch aufgefordert. Der Brief sieht sehr amtlich aus, so dass viele auf die Masche hereinfallen und ihn zurücksenden. Um Rückantwort wird über eine kostenlose Rücksendenummer per Fax gebeten.

Ergänzt man die Firmendaten und unterschreibt man das Angebot, werden monatliche Kosten von 83,00 € plus Mehrwertsteuer fällig. Dies wird für einen Laufzeit von 3 Jahren vereinbart, so dass insgesamt Kosten von 3.500,00 € für einen wertlosen Onlineeintrag zu bezahlen sind. Sollte man versehentlich das Schreiben unterzeichnet und zurückgesandt haben, ist es sehr schwierig, den unterschriebenen Vertrag anzufechten. In diesem Fall sollte eine Zahlung verweigert werden.

Ebenso im Umlauf ist ein Schreiben per Post eines Firmenregisters zur Erfassung und Registrierung inkl. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
Das Schreiben sieht ebenfalls aus, als stamme es von einer Behörde.
Hierbei handelt es sich um ein kostenpflichtiges Zwei-Jahres-Abo. Wer das Formular unterschreibt, schließt einen kostenpflichtiges Abo für die Erfassung und Veröffentlichung seiner Unternehmensdaten in einer Online-Datenbank ab. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zunächst mindestens zwei Jahre. Auf den Unternehmer kommen Kosten in Höhe von insgesamt ca. 950 € zu. Wird der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert er sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

Wenn Sie das Formular versehentlich ausgefüllt und abgeschickt haben, erhalten Sie schnell die Rechnung gefolgt von der ersten Mahnung, die auch gleich als „letzte“ Mahnung bezeichnet wird. Auch die Durchführung eines gerichtlichen Mahnverfahrens wird angedroht. Lassen Sie sich hierdurch nicht unter Druck setzen. Unterschreiben Sie nichts und zahlen Sie nicht, bevor Sie mit uns oder Ihrem Anwalt gesprochen haben.

Grundsätzlich sollte man Anträge auf Eintragungen in irgendwelchen Dateien sehr kritisch prüfen. In diesem Bereich sind zahlreiche Betrüger am Werk. In der Regel gibt es keine kostenlosen Einträge, die über Faxangebote offeriert werden. Hier steckt meistens der Teufel im Kleingedruckten. Viele dieser Angebote sind auf Täuschung angelegt.

Deshalb unbedingt das Kleingedruckte lesen, ehe sie eine Unterschrift unter ein Faxangebot als Gewerbetreibender und Landwirt setzen.


Straßensperrung zwischen Schrecksbach und Röllshausen

In der Zeit vom 27.07.2015 bis 14.08.2015 erfolgt eine Vollsperrung der B 254 im Abschnitt Schrecksbach - Röllshausen  in Fahrtrichtung Kassel wegen einer Erneuerung der Fahrbahnbefestigung.

Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.

Besichtigung der Unternehmen und Beratung auf Einhaltung der Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz durch die Berufsgenossenschaft

In Kürze wird die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft in den landwirtschaftlichen Betrieben der Gemeinde

Oberaula mit allen Teilorten


Besichtigungen durchführen. Im Rahmen der Besichtigungen werden auch Beratungen hinsichtlich der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren für die Versicherten durchgeführt.

Der Hessentag 2015 war ein voller Erfolg. Unser Regionalbauernverband und die Tochtergesellschaften präsentierten sich mit einem Stand auf dem Hessentagsgelände "Natur auf der Spur".

Unter dem Motto "Landwirtschaft hautnah" haben wir gemeinsam mit anderen landwirtschaftlichen Institutionen eine Modellbauernhofanlage präsentiert, mit der die Arbeitsabläufe und Stoffkreisläufe der Landwirtschaft dargestellt werden. Der Modellbauernhof bildete den Mittelpunkt der Ausstellungsfläche. Daneben wurde eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit Pflanzenschutzspritze ausgestellt, um vor dem Hintergrund anhaltender gesellschaftlicher Diskussionen über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln den modernen Pflanzenschutz und den damit verbundenen gesellschaftlichen Nutzen darzustellen.

Auch die Themen Düngung, Kulturarten, Lebens- und Futtermittel sowie deren Verarbeitung wurden den Besuchern präsentiert. Gemeinsam mit dem Hessischen Bauernverband betreuten wir das Schweinemobil; und Rinder- und Schafzuchtverbände haben Mutter- und Jungtiere auf dem Gelände präsentiert.

Wir danken Ihnen / Euch für den Besuch unserer Ausstellung und die vielen interessanten Gespräche.

Ebenso danken wir auch dem Organisationsteam und den vielen freiwilligen Helfern, ohne die die Ausrichtung der Veranstaltung gar nicht möglich gewesen wäre.
Danke, ihr wart SPITZE !

Zur Bildergalerie der HNA...


www.hessentag2015.de



Vergünstigungen für Mitglieder im Bauernverband

AGROLAB Boden- und Pflanzenberatungsdienst GmbH hat ein neues Angebot für Mitglieder im Bauernverband vorgelegt. Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.

Weiterhin gilt ab sofort bis 31.12.2015 ein attraktives Leasingangebot für den Opel Mokka, wodurch eine Rabattierung in Höhe von 24 % gewährt wird. Den Aktionsflyer erhalten Sie auf Anfrage über unsere Geschäftsstellen.

W A R N U N G:
Betrügerische Angebote von Landmaschinen u. Traktoren

Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass derzeit Betrüger unterwegs sind, die per Anzeige in Fachzeitschriften sowie regionalen Zeitungen scheinbar günstige Maschinen/Traktoren anbieten. Die Geräte befinden sich angeblich im Ausland und sollen erst nach Anzahlung eines Teilbetrages oder nach Vorkasse ausgeliefert werden. Die angebotenen Maschinen sind allerdings nicht existent.

Als Absicherung der Vorauszahlungen werden auch die Dienste von sogenannten „Treuhandfirmen“ angeboten. Diese Firmen existieren allerdings ebenso nicht und die Vorauszahlung ist somit nicht abgesichert. Weitere Indizien sind zudem, dass sämtlicher Kontakt mit dem scheinbaren Verkäufer u. den Spediteur ausschließlich über Email und Handynummern vollzogen wird. Die Betrüger bedienen sich dabei falschen Identitäten oder agieren im Namen bestehender Firmen ohne deren Kenntnisse. Die Ermittlung der Hintermänner ist in den meisten Fällen sehr schwierig.

Betroffene sollten den Tatbestand (Betrug/versuchter Betrug) bei den örtlichen Polizeidienststellen zur Strafanzeige bringen. Für Rückfragen in solchen Fällen steht Ihnen zudem Herr Westermann, Kriminalinspektion Wittlich (Rheinland Pfalz) unter 06571/9500-252 zur Verfügung.

Besichtigung der Unternehmen und Beratung auf Einhaltung der Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz durch die Berufsgenossenschaft

In Kürze werden in der Gemeinde Gudensberg mit allen Teilorten Betriebsbesichtigungen durch die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft stattfinden.
Im Rahmen dieser Betriebsbesichtigungen werden auch Beratungen hinsichtlich der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren für die Versicherten durchgeführt.
Wir bitten Sie, auch Ihre Berufskollegen in den betreffenden Ortschaften zu informieren.


Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung - Aktion auf meine-bauernfamilie

Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe das Thema Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung aufgegriffen. Statt Qualitätsjournalismus zu betreiben und ausgewogen über alle Bereiche des Antibiotikaeinsatzes - von der Nutztierhaltung über die Humanmedizin bis hin zur Heimtierhaltung - zu informieren, berichtet „Die Zeit“ mit ihrem Artikel „Die Rache aus dem Stall“ einseitig und übt pauschale Kritik.
Ganz offensichtlich steht die Skandalisierung der Nutztierhaltung im Vordergrund! Denn alle Beiträge der Landwirtschaft, um den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren, wie dies aufgrund des seit Jahren geltenden Antibiotikamonitorings bereits gelungen ist und weiter vorangetrieben wird, bleiben unerwähnt.
Sagen daher auch Sie Zeit-Chefredakteur Giovanni Di Lorenzo Ihre Meinung und fordern Sie ihn auf, journalistisch verantwortungsbewusst zu handeln, wie dies tagtäglich die Landwirte für ihre Tiere tun.
http://meine-bauernfamilie.de/antibiotika Jede Stimme zählt!
Pressemeldung des DBV zum Thema...
Rolf Nathaus, Tierarzt aus dem Münsterland, ruft über Facebook Landwirte und Tierärzte auf, je einen Euro zu spenden, um damit eine Anzeige als Reaktion auf den Bericht in der Wochenzeitung Die Zeit zu finanzieren. Mehr dazu hier...
https://www.facebook.com/RegionalbauernverbandKurhessen

Umfrage zu Schäden im Rapsanbau

Der Winterraps musste in diesem Spätsommer erstmalig ohne insektiziden Beizschutz ausgesät werden. Um die Auswirkungen des Verbotes der Neonikotinoide abschätzen zu können, fragen der Hessische Bauernverband (HBV) und der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd (BWV) bei den Betriebsleitern nach, wie sich die Bestände bisher entwickelt haben, welche Schäden entstanden sind und welche Maßnahmen ergriffen werden mussten.

In der Ausgabe 39/2014 des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Hessenbauer/Pfälzer Bauer/Der Landbote wurde über Fraßschäden durch den Rapserdfloh berichtet. Für ein aussagekräftiges Gesamtbild der Situation bitten der HBV und der BWV die LW-Leser um Mithilfe.
Mit der Datenerhebung soll die Vertretung landwirtschaftlicher Interessen hinsichtlich der Pflanzenschutzmittel-Zulassung mit Zahlen und Fakten untermauert werden. Neben dem Befall durch den Erdfloh, der leicht mittels Gelbschalen und Fraßspuren zu erkennen ist, sind Schäden durch die kleine Kohlfliege möglich. Diese sind wegen des Wurzelbefalls der Maden schwerer zu erkennen, aber umso interessanter, da diese nur mit einer Beize und nicht durch Insektizidspritzungen einzudämmen sind. Um die Erhebung verwenden zu können, ist die Angabe von Betrieb und Standort notwendig. Diese Angaben werden selbst­verständlich vertraulich behandelt.
Wenn Sie an der Umfrage teilnehmen möchten, so finden Sie diese hier...

Fakten zum Glyphosateinsatz gefragt

In den vergangenen Jahren ist Glyphosat vermehrt Gegenstand politischer und gesellschaftlicher Diskussionen geworden, die mitunter emotional geführt werden. Obwohl das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) den Wirkstoff in den jetzigen Anwendungsgebieten als unbedenklich einstuft, wird der Einsatz des Wirkstoffes in den Medien häufig kritisch bewertet und als eine der Fehlentwicklungen der modernen Landwirtschaft dargestellt. Nun ist die landwirtschaftliche Praxis gefordert, Fakten zum Glyphosateinsatz zu liefern.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das die Studie fördert, analysiert eine Forschungsgruppe der Georg-August-Universität Göttingen dieses Themengebiet näher, um eine neutrale und unabhängige Beurteilung abgeben zu können. Ab Ende November führt diese daher eine bundesweite Umfrage unter konventionell wirtschaftenden Betrieben durch, um die Anwendungsgebiete von Glyphosat näher zu bestimmen. Die Ergebnisse dienen dazu, den Einsatz von Glyphosat systematisch zu erfassen und die ökonomische Bedeutung des Wirkstoffes in verschiedenen Fruchtfolgen zu analysieren. Daher werden konventionell wirtschaftende Landwirte gebeten, an dieser Umfrage teilzunehmen, um aussagekräftige Ergebnisse zu dem Thema zu erzielen.

Unter dem Link
www.glyphosat-umfrage.de können Sie den Fragebogen online ausfüllen. Nach Auswertung der Daten werden die Landwirte über die Ergebnisse informiert.

Breitbandverfügarkeit in Deutschland - Schnelles Internet über Satelliten

Gerade in ländlichen Regionen werden bis heute häufig keine ausreichend schnellen Internetverbindungen über DSL/LTE/Kabel angeboten. Abgelegene Höfe können teilweise auf keine adäquate Standard Technologie zurückgreifen. Internet über Satelliten schafft hier sofort eine schnelle Verbindung.
Der Hessische Bauernverband e.V. hat für unsere Mitglieder einen neuen Kooperationspartner für schnelles Internet auch auf dem Land gefunden.
Die Informationen und einen Kundenauftrag für den Vertragsabschluss finden Sie im Mitgliederbereich des HBV.
http://www.hessischerbauernverband.de/service

EinSichten in die Tierhaltung
Tierhaltung live erleben

Der Hessische Bauernverband e. V. hat beschlossen, an der bundesweiten Aktion "EinSichten in die Tierhaltung" teilzunehmen. Ziel ist es, in einer gemeinsamen Aktion mit landwirtschaftlichen Tierhaltern in landwirtschaftlichen Betrieben im wahrsten Sinne des Wortes Einsichten in die Ställe zu gewähren.
Sie als engagierter Tierhalter ermöglichen Besuchern einen Blick in Ihren Stall. Durch ein oder mehrere Fenster an einer geeigneten Stelle des Stallgebäudes können Besucher die Tiere live und authentisch beobachten. Dazu wird es meist notwendig sein, ein sicheres Podest zu bauen. Vielleicht bietet Ihr Betrieb aber auch andere Möglichkeiten, einen Blick auf Ihre Tiere zu werfen, wie zum Beispiel durch die Installation einer Webcam oder durch Stallführungen.
Der information.medien.agrar e. V. (i.m.a) koordiniert die Aktion.
Sie erhalten bei Teilnahme 1.000 € für bauliche Maßnahmen, eine Infotafel zu Ihrer Tierhaltung sowie eine Infotafel mit Verhaltenshinweisen, Prospektmaterial mit wetterfestem Prospekthalter, außerdem eine Plakette für Ihr Stalltor sowie ggf. Schutzanzüge für die Besucher.
Weitere Informationen unter
www.einsichten-tierhaltung.de
Bewerbungen richten Sie bitte an den
Hessischen Bauernverband.


Landwirtschaft online
Förderprogramm ermöglicht eine kostenfreie Webseitengestaltung

Eine ansprechende, gute und aktuelle Homepage ist heutzutage auch für landwirtschaftliche Betriebe unerlässlich.
Der Förderverein für regionale Entwicklung e. V. stellt Fördermittel für das Programm Landwirtschaft online bereit, um Einrichtungen aus dem Bereich Landwirtschaft und ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich kostenlos eine eigene Webseite erstellen oder eine bestehende überarbeiten zu lassen.
Durch die Fördermöglichkeiten ist die Erstellung der Webseite komplett kostenfrei. Lediglich die Einrichtung der Internetadresse und die Bereitstellung des entsprechenden Speicherplatzes sind gebührenpflichtig.

Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter
https://bauernverbaende.azubi-projekte.de/
Gern sind wir Ihnen bei der Vermittlung behilflich, auch können wir Ihnen einen kostengünstigen Server-Speicherplatz mit persönlicher Betreuung vermitteln. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Telefon: 05681 770644

Machen Sie mit beim

Tüftler-Wettbewerb

Stall, Hof und Werkstatt


Das Landwirtschaftliche Wochenblatt Hessenbauer/Pfälzer Bauer/Der Landbote sucht unter seinen Leserinnen und Lesern den
Tüftler des Jahres 2015 für den Bereich Innenwirtschaft. Ziel ist es, technische Vorrichtungen, Maschinen oder Geräte vorzustellen,

  • die die Arbeit auf dem Hof, im Stall oder in der Werkstatt erleichtern und/oder

  • ihrerseits die Handhabung von vorhandenen Maschinen oder Geräten verbessern,

  • die Arbeitsabläufe erleichtern und/oder

  • den Tierschutz verbessern oder

  • den Energieverbrauch auf dem Betrieb senken.


Ein besonderes Augenmerk gilt in jedem Fall der Betriebs- und Arbeitssicherheit. Mit dem Wettbewerb wird die Möglichkeit geboten, Ihre Idee oder Erfindung einem breiten Publikum vorzustellen. Zudem winken attraktive Geldpreise.
Einen Flyer mit allen Informationen können Sie hier herunterladen...
          http://www.lw-heute.de/rubriken

Sperrung der Straße L 3384 zwischen Homberg-Roppershain und Borken-Freudenthal
In der Zeit vom 20.10. bis 01.11.2014 wird die Straße L 3384 zwischen Homberg-Roppershain und Borken-Freudenthal wegen der Beseitigung erheblicher Straßenschäden gesperrt sein. Wir bitten um Beachtung.

Vergünstigungen für Mitglieder
Die Autohersteller Citroen, Peugeot, Hyundai, Mitsubishi, Nissan, Mazda, Opel, Renault und Suzuki haben für das neue Quartal 2014 neue Konditionen für ihre Modelle herausgegeben. Die aktuellen Rabatt-Modelle finden Sie auf der HBV-Mitgliederseite.
Schauen Sie doch einmal hinein, es sind sehr attraktive Angebote enthalten.
http://www.hessischerbauernverband.de/service

Kärcher Sonderaktion für unserer Mitglieder

Wie in den letzten Jahren gibt es auch in 2014 wieder eine „Kärcher-Bauernverbandsaktion“ exklusiv für Bauernverbandsmitglieder.
Einen
Flyer der Firma Kärcher mit den Angeboten bei sowie einen entsprechenden Bestellschein erhalten alle Mitglieder über unsere Geschäftsstellen.
Aktionsstart ist der 5.9.2014, solange Vorrat reicht.

Novelle des Arzneimittelgesetzes - Antibiotika-Datenbank

Am 15.09.2014 findet für den Landkreis Kassel in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt und dem Kreisbauernverband Kassel eine Informations-Veranstaltung zum Thema
Novelle des Arzneimittelgesetzes – Antibiotika-Datenbank statt, zu der wir Sie herzlich einladen.

Beginn: 15.09.2014 um 13.00 Uhr
im  Landgasthaus Koch, Mittelstraße, 34379 Calden

EEG Novelle 2014: EEG Umlagebefreiung für Eigenstromversorgung sichern!

In Ergänzung zu unserem Beitrag
vom 08.07.2014 möchten wir auf folgende neue Informationen hinweisen: Ab dem 01.08.2014 werden mit Geltung des neuen EEG 2014 einige grundlegend Neuerungen auf die Betreiber von EEG-Anlagen zukommen. Besonders im Bereich der sog. Stromeigenversorgung  ergeben sich erhebliche Änderungen.   ... weiterlesen



Pressebericht
Freie Wählergemeinschaft zu Besuch im Milchviehstall  


Am 22.07.2014 lud die Familie Sölzer und der Regionalbauernverband Kurhessen die Freie Wählergemeinschaft Schwalm-Eder zur Besichtigung eines modernen Milchviehstalls nach Gudensberg ein.

Am Dienstag Abend nutzt
e die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Schwalm-Eder die Gelegenheit, einen vertieften Einblick in die Arbeit des Betriebes Sölzer in Gudensberg zu gewinnen. Nach der Begrüßung durch den Betriebsleiter Jörg Sölzer und den Geschäftsführer des RBV Kurhessen e. V., Herrn Dr. Wenck, folgte ein gemeinsamer Rundgang durch den modernen und artgerechten Milchviehstall, welcher erst Anfang diesen Jahres von 120 Milchkühen frisch bezogen wurde. Dabei informierte Sölzer die Fraktionsmitglieder über Themen wie Futterzusammensetzung, Stalltechnik bis hin zur Milchleistung je Kuh. Er betonte dabei, dass die Haltungsbedingungen in immer stärkeren Maße auf die Bedürfnisse der Nutztiere ausgerichtet werden. Stallklima, Futterqualität, Hygiene und Tiergesundheit stehen dabei im Fokus. Jeder neuer Stall ist ein Fortschritt für Tierschutz und Tierwohl und bringt eine Verbesserung der Haltungstechnik mit sich, so Sölzer.
Besonders beeindruckt waren die Mitglieder der FWG von den beiden Melkrobotern. In der Datenbank des Melkroboters ist jede Kuh einzeln erfasst und kann so individuell und bedarfsgerecht betreut werden. Die dabei eingesparte Arbeitszeit kann Sölzer u. a. für eine bessere Tierkontrolle einsetzen.
Auf Nachfrage der Fraktion erläuterten Herr Wenck und Herr Strube vom RBV die Entwicklung der Tierhaltung im Schwalm-Eder Kreis insgesamt. Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen dabei deutlich, dass die Tierhaltung im SEK in den letzten 10 Jahren um über 10 % mit fallender Tendenz zurückgegangen ist. Die Viehdichte schrumpfte somit von 0,71 GV/ha in 2003 auf heute 0,65 GV/ha (Großvieheinheit=500 kg Lebendmasse). Die Anzahl der viehhaltenden Betriebe reduzierte sich zudem von 1.848 in 2003 auf 1.178 im Jahr 2010.
Der Fraktionsvorsitzende der FWG, Herr Willi Werner, berichtete über die Förderung Landwirtschaft im Schwalm-Eder Kreis und sagte eine weitere Unterstützung der Landwirtschaft zu. Herr Werner bedankte sich abschließend recht herzlich für die Möglichkeit der interessanten und praxisnahen Stallbesichtigung und freut sich zukünftig auf einen regelmäßigen Austausch zwischen der regionalen Landwirtschaft und der heimischen Politik.



Betriebsleiter Jörg Sölzer (3. von links) erläutert den Mitglieder der FWG die tiergerechten Haltungsbedingungen in seinem modernen Milchviehstall.

Weitere Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie...

EEG Novelle 2014: EEG Umlagebefreiung für Eigenstromversorgung sichern!

In Ergänzung zu unserem Beitrag
vom 08.07.2014 möchten wir auf folgende neue Informationen hinweisen: Ab dem 01.08.2014 werden mit Geltung des neuen EEG 2014 einige grundlegend Neuerungen auf die Betreiber von EEG-Anlagen zukommen. Besonders im Bereich der sog. Stromeigenversorgung  ergeben sich erhebliche Änderungen.

Unter Eigenversorgung versteht das Gesetz die Fälle, bei denen Anlagenbetreiber und Verbraucher des Stroms personenidentisch sind und der Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zu der Stromerzeugungsanlage verbraucht wird. Beispiel: Landwirt x betreibt auf seinem Stall eine PV-Anlage mit 300 KW. Vom erzeugten Strom verbraucht er für seinen landwirtschaftlichen Betrieb 30 %. Hierbei handelt es sich um Eigenverbrauch. Gegenbeispiel: Landwirt x betreibt eine PV-Anlage auf seinem Stall. Landwirt x verbraucht den Strom in seinem landwirtschaftlichen Betrieb, den er als GbR zusammen mit seinem Sohn bewirtschaftet. Hier liegt bereits kein Eigenverbrauch mehr vor, da die erforderliche Personenidentität nicht gegeben ist. Es besteht grundsätzlich die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage in voller Höhe.

Nach bisherigem Recht waren Fälle des Eigenverbrauchs von der  EEG-Umlage (6,24Ct/kWh) befreit.

Für alle Eigenversorgungsfälle, die bis zum Stichtag (01.08.2014) bereits als echte Eigenversorgungsanlagen betrieben wurden, soll es auch nach dem neuen EEG 2014 bei einer 100% igen Verschonung bleiben. Diese Regelung gilt für sog. Bestandsanlagen, worunter alle EEG-Anlagen zu fassen sind, die vor dem 01.08.2014 bereits als Eigenversorgungsanlagen betrieben wurden (inkl. Überschusseinspeisung). Bei kurzfristig erfolgten Umstellungen  vor dem Stichtag  01.08.2014  sollte der Eigenverbrauch möglichst genau dokumentiert werden (Fotos, schriftliche Zeugenaussage des Elektroinstallateurs, Protokoll).

Für alle Eigenversorgungsanlagen, die nach dem Stichtag in Betrieb genommen oder die nach dem Stichtag auf Eigenverbrauch umgestellt werden, gilt  eine abgestufte EEG-Umlagepflicht. Diese beträgt zunächst 30 % der EEG-Umlage und steigert sich bis 2017 auf 40 %.
Ausnahmen hiervon bestehen wiederum unter anderem für Eigenverbrauchsfälle die nachfolgende Vorrausetzungen erfüllen:

·         Eigenversorgungen soweit der Strom für die Stromerzeugungsanlage selbst verbraucht wird

·         wenn Eigenversorger nicht an ein öffentliches Netz angeschlossen sind

·         bei vollkommener Eigenversorgung aus erneuerbaren Energien unter Voraussetzung, dass er für den nicht selbst verbrauchten Strom keine EEG Förderung in Anspruch nimmt

·         Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 KW

·         Anlagen , welche vor dem 23. Jan. 2014 genehmigt worden sind, nach dem 01.08.2014 erstmals Strom erzeugt haben und vor dem 01.01.2015 zur Eigenversorgung genutzt wurde

·         Für Bestandsanlagen, welche vor dem 01. Sep. 2011 in Betrieb genommen worden, entfällt die EEG-Umlagenpflicht auch, wenn der Strom durch eine öffentliches Netz geleitet wird bzw. kein räumlicher Zusammenhang zwischen Erzeugung und Verbrauch gegeben ist.

Beachten sollte man ebenfalls, dass  eine Mitteilungspflicht über die eigen verbrauchte Strommengen besteht. Dem Übertragungsnetzbetreiber (meist Tennet) ist bis zum 31. Mai des Folgejahres der jeweilige Verbrauch anzuzeigen. Das neue EEG gewährt den Übertragungsnetzbetreibern umfängliche Kompetenzen, um die Zahlungspflicht der EEG-Umlage überprüfen zu können. Bei unterschiedlichen Rechtsformen (s. Gegenbeispiel oben) kann ggf. durch langfristige Pachtmodelle die Voraussetzung der Personenidentität erfüllt werden. Diese Zurechenbarkeit muss allerdings vor dem Stichtag 01.08.2014 geschehen, um eine volle EEG-Umlagen-Befreiung zu bewirken. Hinzukommen die Ummeldung des Betreibers gegenüber Ihrem Versicherer und der E.ON.

Auf eine steuerliche Beratung sollte in diesen Fällen im Vorfeld nicht verzichtet werden. Für einen Beratungstermin sowie weitere Informationen stehen Ihnen unsere Ansprechpartner in den Geschäftsstellen gern zur Verfügung.    
Musterformulare für Pachtmodelle erhalten Sie bei Bedarf in unseren Geschäftsstellen.





Novelle des Arzneimittelgesetzes – Antibiotika-Datenbank

Regionalbauernverband Kurhessen e. V.
STA GmbH Spezialberatung Schweine
HVL e. V. und
LLH Beratungsteam Tierhaltung


hatten am 15. 07.2014 zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung zum Thema
Novelle des Arzneimittelgesetzes – Antibiotika-Datenbank
eingeladen.
Frau Dr. Weber, RP Kassel, hatte über die ab 01.07.2014 geltenden Meldepflichten und deren Umsetzung informiert.
Freundicherweise hat sie uns den Vortrag zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Mitglieder unseres Verbandes können den Vortrag als PDF über uns anfordern. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an unsere Geschäftsstellen.
So können Sie alle Inhalte des Vortrages noch einmal nachlesen bzw. sich informieren, wenn Sie an unserer Veranstaltung nicht teilnehmen konnten.

Für den Landkreis Kassel ist im September eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband Kassel und dem Veterinäramt Kassel geplant. Wir werden Sie rechtzeitig über Newsletter und auf unserer Homepage informieren.

Meldepflichtig sind Betriebe, welche zur Mast bestimmte Rinder, Schweine, Mastferkel, Hühner oder Puten halten. Von der Meldepflicht ausgenommen sind Betriebe, welche durchschnittlich nicht mehr als 250 Mastschweine, 250 Mastferkel, 20 Mastrinder, 1.000 Mastputen oder 10.000 Masthühner im Kalenderhalbjahr halten.
Verstöße gegen die Meldepflicht können mit erheblichen Bußgeldern belegt werden.


Landkreis KS fordert Führungszeugnis von Mitarbeitern in der Jugendarbeit

Aus gegebenem Anlass möchten wir auf ein Rundschreiben des Landkreises Kassel hinweisen, wonach im Juni 2014 sämtliche Vereinsvorsitzende über den verpflichtenden Abschluss einer Vereinbarung zur Umsetzung des § 72a SGB III (Bundeskinderschutzgesetz) aufgefordert wurden.

Seitens des Verbandes der Jagdgenossenschaften Kassel e. V. sowie des Regionalbauernverband Kurhessen e. V. wurde Anfang Juni gegenüber dem Landkreis erklärt, dass Ortsbauernverbände sowie Jagdgenossenschaften i. d. R. keine Jugendarbeit betreiben. Unter der Voraussetzung, dass keine Jugendgruppe bzw. Jugendarbeit praktiziert wird, ist das Rundschreiben von den Ortsverbandsvorsitzenden bzw. Jagdgenossenschafts-Vorständen als gegenstandslos zu betrachten.

Sollten Landwirte oder Jagdgenossen andere Vereine anführen, die ebenso die Aufforderung durch den Landkreis erhalten haben, jedoch keine Jugendarbeit betreiben, so ist eine  kurze Mitteilung an den Fachbereich Jugend LK Kassel (0561/1003-1554, Peter-Soltau@landkreiskassel.de
) über die Nichtbetroffenheit ausreichend.

Mitführpflicht von Warnwesten
Ab 1. Juli auch bei allen land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen Pflicht

Ab dem 1. Juli 2014 ist das Mitführen einer Warnweste für jedes Fahrzeug Pflicht und damit auch für Zugmaschinen der land- oder forstwirtschaftlichen Betriebe. Darauf weist der Deutsche Bauernverband (DBV) hin. Fehlt die Warnweste bei Verkehrssicherheitskontrollen, droht ein Verwarnungsgeld. Auch wenn der Gesetzgeber in Deutschland nur eine Weste pro Fahrzeug fordert, empfiehlt es sich im Sinne der Sicherheit, für jeden Mitfahrer eine im Fahrzeug zu haben. Denn am Fahrbahnrand stehende Personen werden mit Weste selbst in der Dunkelheit besser und bereits von Weitem wahrgenommen.  

Auch bei selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, für die keine Mitführpflicht besteht, empfiehlt es sich, eine Warnweste mitzuführen. Die Warnweste im Fahrzeug muss der europäischen Norm (EN) 471 entsprechen. Das heißt, sie ist orange-rot, orange oder gelb und verfügt über zwei reflektierende Streifen im unteren Bereich der Vorder- und Rückseite. Damit die Reflexion ihre volle Wirkung entfaltet, sollte die Warnweste geschlossen getragen werden.   

Quelle: DBV

Maiszünslerbekämpfung per Multicopter (Kleinstfluggerät)

Am Dienstag, den 24.06.2014 stellte der Pflanzenschutzdienst Hessen in Kooperation mit dem LLH  eine technische Neuerung in der Bekämpfung des Maiszünzlers vor. Als Versuchsflächen dienten dabei Maisflächen des Betriebes Eike Hancken in Liebenau-Grimelsheim.

Bilder und Informationen finden Sie hier...


Erstmeldung in der staatl. Tierarzneimittel-Datenbank bis 01.07.2014

Gemäß der Novelle des Arzneimittelgesetztes, welches seit dem 01. April 2014 in Kraft ist, sind Betriebe, welche zur Mast bestimmte Rinder, Schweine (inkl. Ferkelerzeugung/-aufzucht), Hühner oder Puten halten, verpflichtet, folgende Angaben gegenüber der zuständigen Behörde mitzuteilen:
    1. Nutzungsart
    2. Tierbestand/Bestandesveränderungen
    3. Antibiotika Anwendung/Tierhalterversicherung

Von der Meldepflicht ausgenommen sind Betriebe, welche durchschnittlich nicht mehr als 250 Mastschweine/Ferkel, 20 Mastrinder, 1.000 Mastputen oder 10.000 Masthühner im Kalenderhalbjahr halten.

Bis zum 01.07.2014
müssen meldepflichtige Mastbetriebe erstmalig in der Tierarzneimittel-Datenbank unter Angabe der Nutzungsart und Daten zur Tierhaltung registriert sein. Änderungen sind innerhalb von 14 Tagen mitzuteilen. Die Meldepflicht gilt ebenso für geschlossene Systeme (FE/SFA oder FE/SFA/Mast). Bei der erstmaligen Anmeldung kann ggf. ebenso angegeben werden ob zukünftig ein Dritter, wie die QS GmbH mit der Datenmeldung beauftragt wird. Laut der QS GmbH wird momentan fieberhaft an geeigneten Schnittstellen zur Weitergabe von Antibiotika-Meldungen gearbeitet.

Als Meldeinstrument dient die neu geschaffene Arzneimittel-Datenbank (TAM), welche als Erweiterung in die HIT-Datenbank integriert wurde. Auf der Homepage
lt www.hi-tier.de können Sie nach Anmeldung mit Ihrer Betriebsnummer und der zugehörigen HIT-PIN die geforderten Meldungen eingeben. Für diejenigen Betriebe, welche bereits in der HIT registriert sind, wurden vorhandene Stammdaten aus der HIT Datenbank automatisch übernommen.

Die
Angabe der jeweiligen Nutzungsart ist allerdings in jedem Fall zu ergänzen bzw. zu prüfen ob ihr Betrieb in der TAM gemäß der Nutzungsart korrekt hinterlegt ist.

Andernfalls müssen Sie sich bei der für Hessen zuständigen Adressdatenstelle registrieren lassen bzw. einen Zugang zur TAM beantragen (HVL, Hessischer Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht in Alsfeld) - dies betrifft insbesondere Hühner und Putenmastbetriebe.

Die Meldungen zu den Tierbestandbewegungen sowie den Arzneimittelanwendungen müssen ab dem 01.07.2014 halbjährig, erstmalig bis zum 14.01.2015 erfolgen. Hierfür empfiehlt sich zunächst eine Archivierung von Belegen zur Aufnahme und Abgabe von Tieren. Zu dem genaueren Prozedere sowie der Umsetzung in der TAM sind allerdings noch zahlreiche offene Fragen zwischen dem Bundeslandwirtschaftsministerium und den Länderarbeitsgruppen zu klären. Über das weitere Meldeverfahren werden wir Sie daher zeitnah informieren. Weitere Informationen erhalten Sie zudem unter
lt www.hi-tier.de oder bei den Ansprechpartnern in unseren Geschäftsstellen.


Neue Materialen für Öffentlichkeitsarbeit

Wir haben neue Materialen angeschafft für die Öffentlichkeitsarbeit.
Sprechen Sie uns, an wenn Sie ein Hoffest oder eine landwirtschaftliche Veranstaltung planen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung.

Neben zahlreichen Flyern und Materialien zu den verschiedenen Produktionsbereichen stehen unseren Mitgliedern Banner mit verschiedenen Motiven und in diversen Größen zur Verfügung. Eine Getreidewerkstatt mit Haferquetsche, Infotafeln usw. können Mitglieder ebenso ausleihen. Zudem haben wir Verbraucherinformationen auf Stellwänden zusammengestellt, die sie sich ebenfalls ausleihen können.


Informationen aus dem Hessischen Bauernverband
17.06.2014

Politik und Landwirtschaft im Gespräch
Viele Gäste beim Empfang des Hessischen Bauernverbandes auf dem Hessentag
Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider, begrüßte viele Gäste aus Politik und Landwirtschaft beim traditionellen Empfang des Hessischen Bauernverbandes am Dienstag der vergangenen Woche anlässlich des Hessentages in Bensheim.
In seiner Begrüßungsansprache hob Schneider die Vielfalt der Landwirtschaft in Südhessen hervor. „Die Milchproduktion im Odenwald, der Weinbau an der Bergstraße und die Sonderkul-turen im Rheingraben versorgen uns mit allem, was wir zum Leben brauchen“. Landwirtschaft in Südhessen sei der Garant für eine regionale und transparente Produktion von Nahrungsmitteln der kurzen Wege zum Verbraucher. Landwirtschaft gebe der Landschaft eine Struktur und ein wunderbares Gepräge. Sie mache die Landschaft erst erlebbar, so Schneider.
Landwirtschaftsministerin Priska Hinz betonte in ihrem Grußwort, dass es in ihrem Ressort da-rauf ankomme, für alle Beteiligten tragbare Kompromisse zu finden. Neben Natur und Umwelt, Forst und Wasser stehe auch der Verbraucherschutz im Fokus. Nach ihrer Einschätzung konn-ten schon gute Ergebnisse erzielt werden.
Wie schon im vergangenen Jahr in Kassel war das Schweinemobil auf dem Gelände der Son-derausstellung „Der Natur auf der Spur“ erneut ein Publikumsmagnet. Rund 25 000 Besuchern konnten die Vorzüge der modernen Schweinehaltung anschaulich vermittelt werden.
Am Stand des Hessischen Bauernverbandes und des Regionalbauernverbandes Starkenburg mahlten Kinder mit viel Eifer Getreide und zahlreiche Erwachsene beteiligten sich an einem Landwirtschaftsquiz. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der HBV-Homepage
und in der nächsten Ausgabe des LW Hessenbauer.

www.faktencheck-landwirtschaft.de gestartet
Der DBV hat auf seiner Interseite in der Rubrik Service den „Faktencheck Landwirtschaft" eingerichtet (www.faktencheck-landwirtschaft.de). Damit ist ein Bestandteil des Social-Media-Konzeptes umgesetzt worden, welches im April 2014 vom Verbandsrat auf den Weg gebracht wurde. Mit dem Format wird der DBV künftig Informationen und Argumentationen bereitstellen, die zeitnah aktuelle Diskussionen aufgreifen. Jüngster Faktencheck ist ein Überblick zum Thema Antibiotika und Resistenzen. Dieser Faktencheck geht speziell auf die Differenzierung von Erregertypen und deren Herkunft ein und klärt über die Grundsätze des Umgangs mit Antibiotika in der Nutztierhaltung auf.

"Mitmachplattform" www.meine-bauernfamilie.de gestartet

Der Deutsche Bauernverband hat eine "Mitmachplattform" unter www.meine-bauernfamilie.de
gestartet.

Worum geht es?

Engagierte Bürger sollen sich für die heimische Land- und Forstwirtschaft sowie vitale ländliche Räume stark machen. www.meine-bauernfamilie.de
gibt allen die Chance, ein Teil einer kraftvollen Gemeinschaft zu sein. Die Plattform bringt viele einzelne Stimmen zusammen und verleiht ihnen Gewicht!

Jeder kann mitmachen, jeder engagiert sich im eigenen Namen, dem die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft sowie der ländlichen Räume „am Herzen“ liegt. Über die Plattform werden den Unterstützern dazu aktuelle Themen und Aktionen angeboten.

Die Entscheidung, sich bei einer Aktion zu beteiligen, liegt bei jeder Aktion beim Teilnehmer der Plattform.
www.meine-bauernfamilie.de
selbst bleibt mit seinen Unterstützern in Kontakt und sorgt dafür, dass die Aktionsteilnehmer über den Verlauf einer Aktion informiert werden.

PAMIRA 2014 Online
Kostenlose Rücknahme leerer Pflanzenschutzmittel- und Flüssigdüngerbehälter
Gespülte und restentleerte Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln und Flüssigdüngern mit dem PAMIRA-Zeichen werden kostenfrei zurückgenommen und umweltgerecht versorgt.


Für unser Verbandsgebiet sind folgende Termine angesetzt:

Fritzlar  23.06. - 25.06.2014
8.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH, Fritzlar

Willingshausen-Zella 23.06. - 24.06.2014
8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr
Roth Agrarhandel GmbH
Scheitlach 1
34628 Willingshausen-Zella


Grebenhain 23.10.2014
8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 18.00 Uhr
Raiffeisen-Warengenossenschaft Grebenhain eG
Bahnhofstraße 53
36355 Grebenhain

Alle Sammelstellen und Termine PAMIRA 2014 finden Sie unter www.pamira.de




"Agrardieselantrag 2013" rechtzeitig stellen
Antrag auf Steuerentlastung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft


Den Agrardieselantrag 2013
erhalten Sie über unsere Geschäftsstelle oder über die Internetseite des Hauptzollamtes zum Download.
Sie können
den Antrag direkt online ausfüllen und an das Zollamt senden, oder ihn ausdrucken und per Post einsenden.

Seit 1. Januar 2013 kann ein vereinfachter, nur 2 statt 7 Seiten umfassender Agrardieselantrag gestellt werden.

Wenn sich seit Ihrem letzten vollständigen Agrardieselantrag keine Änderungen bei Betriebsart(en), Personenkreis und Anzahl der Bienenvölker ergeben haben (siehe Punkt 5 des Antrages), der vom Hauptzollamt nicht abgelehnt wurde, können Sie diesen vereinfachten Antrag verwenden.

Vollständiger Agrardieselantrag 2013 - Download
Vollständiger Agrardieselantrag 2013 - online ausfüllen

Vereinfachter Agrardieselantrag 2013 - Download
Vereinfachter Agrardieselantrag 2013 - online ausfüllen

Anlagen zum Antrag:

Bescheinigung über Lohnarbeiten und Nachbarschaftshilfe
Nachweis über die Anzahl der versicherten Bienenvölker

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass Sie vom Zollamt aufgefordert werden, weitere ergänzende Angaben zu dem vereinfachten Agrardieselantrag zu machen und Unterlagen und Nachweise vorzulegen. In diesem Fall - und wirklich nur dann, wenn Sie explizit vom Hauptzollamt dazu aufgefordert wurden - benötigen Sie das Formular: Ergänzende Angaben zum vereinfachten Agrardieselantrag Formular 1143

Informationen zum Thema Agrardiesel finden Sie auf den Seiten des Zollamtes...


Abgabefrist: 30. September 2014

Zuständige Abgabestelle für unsere Region ist

Hauptzollamt Dresden, Außenstelle Löbau
Weststraße 16
02708 Löbau


Bei Fragen zum Agrardieselantrag beraten wir Sie gern.

Zurück zum Seiteninhalt